Samen-Set "Winterharte Palmen"


Samen-Set "Winterharte Palmen"

Artikel-Nr.: X-23-001

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Samen-Set "Winterharte Palmen"

 

Dieses Samen-Set beinhaltet jeweils 3 Samen der folgenden Sorten: Brahea armata, Jubaea chilensis, Nannorrhops arabica (silver), Sabal minor und Trachycarpus fortunei. Sie erhalten somit eine große Auswahl an winterharten Palmen, die auch in Deutschland ins Freiland ausgepflanzt werden können.

 

Brahea armata - Blaue Hesperiden-Palme - Mexican hesper palm

Die Brahea armata ist im Nordwesten Mexikos heimisch und ist dort gelegentlich zusammen mit Washingtonia robusta oder Washingtonia filifera Palmen anzutreffen. Diese Fächerpalme zeichnet sich durch ihre stahlblauen, steifen Blätter sowie durch ihre Blütenstände aus, die oftmals mehrere Meter über die Krone hinausragen.
Die Pflanze kann im Halbschatten oder in der Sonne kultiviert werden und besitzt eine leichte Frosttoleranz bis -10°C. Sie ist langsam wachsend, aber dennoch einfach zu kultivieren.
Aufgrund ihres unverwechselbaren und äußerst ansprechenden Erscheinungsbildes eignet sich die Brahea armata bestens für Ziergärten.

Bildquelle: Attribution: By Stan Shebs [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), hier finden Sie version 1.2)], via Wikimedia Commons. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Jubaea chilensis – Chilenische Honigpalme - Jubaea spectabilis (synonym)

Die Jubaea chilensis ist die einzige Art der Gattung Jubaea. Sie gehört zu den Fiederpalmen und ist in Chile heimisch. Sie zeichnet sich durch einen dicken, grauen Stamm aus (bis zu 1,5m im Durchmesser) und kann eine Höhe von über 30m erreichen. Ihre grünlichen Blätter können bis zu 5m lang werden.
Die Honigpalme verdankt ihren deutschen Namen ihrer Verwendung, da aus den Stämmen der Palme ein süßlicher Saft gewonnen werden kann, der auch zu Palmwein oder Palmhonig verarbeitet werden kann.  Die Pflanze wächst gut in gemäßigten bis subtropischem Klima und kann auch in Deutschland im Freiland kultiviert werden. Jedoch empfiehlt es sich Jungpflanzen in den ersten Jahren einen leichten Winterschutz zu bieten. Ältere ausgepflanzte Exemplare überstehen auch Frost von bis zu -15°C. Damit ist die chilenische Honigpalme eine der wenigen Arten die auch in deutschen Breitengraden als Freilandpalme kultiviert werden kann. So sind ältere Exemplare in vielen europäischen botanischen Gärten anzutreffen (Schweiz, England, Frankreich, Mittelmeerregionen). Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen, aber nicht zwangsläufig heißen Standort, verträgt aber auch Halbschatten.
Die Samen benötigen einige Zeit zum Keimen und auch Jungpflanzen wachsen nur langsam. Dennoch zeigt sich die Jubaea chilensis als einfach zu kultivieren.

Bildquelle: Attribution: By photo taken by SteffenMP (de:Benutzer:SteffenMP) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html, hier finden Sie version 1.2)], via Wikimedia Commons. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nannorrhops arabica (silver) – Silberne Mazari-Palme

Die silberne Mazari-Palme (Nannorrhops arabica (silver)) gehört zu den winterhärtesten Palmen und ist in Arabien, Iran, Pakistan und Afghanistan bis auf Höhen von 1600m anzutreffen. Bei dieser Palme handelt es sich um eine robuste Palmenart, die sowohl in Tropen, Subtropen wie auch gemäßigten Breiten kultiviert werden kann, jedoch sollte auf eine gute Drainage geachtet werden.
Die Stämme der Palme sind meist verzweigt und wachsen unterirdisch, können aber auch oberirdisch wachsen und so Höhen bis zu 6m annehmen, oft aber nur 1-2m. Die Blätter sind silber-bläulich und besitzen einen langen Blattstiel.
Die Palme weist eine erhöhte Frostverträglichkeit bis -10°C auf und eignet sich somit als Freilandpalme auch in gemäßigteren deutschen Breitengraden. Es sollte aber darauf geachtet werden, einen trockenen Standort zu wählen, da die Pflanze keine Staunässe verträgt.
Bei ausreichender Temperatur keimen die Samen oftmals binnen 1-2 Monaten.

 

Auf der Abbildung ist nicht die Nannorrhops arabica (silver) zu sehen, sondern die die sehr nah verwandte Nannorrhops ritchiana

Bildquelle: Attribution: By Gabriele Kothe-Heinrich (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), die Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license finden Sie hier], via Wikimedia Commons. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sabal minor – Zwergpalmettopalme


Ihrem Namen entsprechend gehört die Sabal minor zu den kleinwüchsigen Arten der Gattung Sabal. In ihrem natürlichen Lebensraum ist die Zwergpalmettopalme im Südosten der USA anzutreffen. Sie besitzt einen unterirdischen Stamm, der selten auch oberirdisch bis zu einer Höhe von 1 Meter ausgebildet wird. Die Blätter entspringen meist dem unterirdischen Stamm und bilden eine Krone aus bis zu 10 grünen Blättern. In den Sommermonaten bildet die Palme schlanke Blütenstände, die weiße, duftende Blüten ausbilden. Die Früchte der Sabal minor  sind schwarz und rundlich (circa 1cm Durchmesser).
Ähnlich wie die übrigen Sabal-Arten ist auch die Sabal minor leicht kultivierbar. Sie sollte an einem sonnigen, warmen Standort kultiviert werden, verträgt aber sogar Temperaturen bis -20°C. Deshalb eignet sich die Zwergpalmettopalme neben einigen anderen Arten bestens für eine Freilandkultur in Deutschland.

 

Bildquelle: Attribution: By I, KENPEI [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html, hier finden Sie version 1.2)], via Wikimedia Commons. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Trachycarpus fortunei – Chinesische Hanfpalme – Windmill palm
– Chusan palm – Tessiner Palme


Die Trachycarpus fortunei ist eine der am häufigsten kultivierten Palmen überhaupt. Sie stammt aus dem chinesischen Hochgebirge und kann auf Höhen bis zu 2500 Metern angetroffen werden.
Die chinesische Hanfpalme ist eine mittelhohe Palme, die bis zu 15m erreichen kann. Die Fächerpalme besitzt einen mit braunen Fasern ummantelten Stamm, der im Alter nur noch in den oberen Bereichen diesen Fasermantel aufweist. Ihre dunkelgrünen, kräftigen Blätter sind bis an die Blattbasis eingeschnitten und können aufgrund von Windeinwirkungen abknicken und am Stamm herabhängen. Die Blütenstände bilden bläulich-schwarze Früchte aus.
Ähnlich wie die übrigen Trachycarpus-Arten ist auch die Trachycarpus fortunei leicht kultivierbar und eine der häufigst anzustreffenden Palmen in Mittel- und Westeuropa. Aufgrund ihrer Herkunft kann sie Temperaturen bis zu -17°C tolerieren und ist somit bestens als winterharte Freilandpalme in Deutschland geeignet. Ein Winterschutz ist optional, aber in milderen Regionen Deutschlands nicht zwingend nötig. Alternativ kann die Pflanze auch als Kübelpflanze hell und kühl überwintert werden. Die Pflanze ist auch in der Schweiz (Tessin) wild vorkommend anzutreffen.
Sie bevorzugt sonnige, auch halbschattige Standorte und benötigt in den Sommermonaten regelmäßiges Wässern.
Die Anzucht aus Samen gelingt unter geeigneten Bedingungen auch Anfängern.

Bildquelle: Attribution: By Taken by Fanghong (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), hier finden Sie version 1.2), via Wikimedia Commons. Die Originaldatei ist hier zu finden.

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